2015


 24. August  

Mitmach-Fest  »come together« ein voller Erfolg!

Der Begriff »Inklusion« steht für Barrieren in den Köpfen aufbrechen, sich auf sein Umfeld einlassen, um sich als Teil des Ganzen zu fühlen.

Die Stendaler Inklusionswoche hielt ein abwechslungsreiches Programm bereit und reichte jedem die Hand – egal welcher religiösen oder kulturellen Zugehörigkeit, ob mit oder ohne Behinderung.

Ein akustischer Willkommensgruß hallte vor allem am 20.08.2015 durch das Stendaler Stadtsee III Gebiet. Die Mitarbeiter der DRK AMICUS Begegnungsstätte initiierten ein atemberaubendes Kinderfest mit einem Trommel- und Zirkusworkshop sowie einem bunten Bühnenprogramm. Die Mitmach-Aktionen reichten von sportlicher Betätigung bis hin zu Geschicklichkeit und Kreation.

Die Begeisterung war auch den Erwachsenen anzusehen. Vielleicht ist es die Leichtigkeit der Kinder einander zu begegnen, die so fasziniert.

Es ist nur zu hoffen, dass daraus Beispiel wird und weitere tolle Kinderfeste entstehen, die Menschen aller Kulturen zusammenbringen.



20. August 2015 

Kinderfest »come together«

Es ist ein gemeinsames Projekt des Deutschen Roten Kreuzes, der Aktion Mensch und der Hansestadt Stendal.

Hand in Hand, in gemeinsamer Tätigkeit begegnen sich dabei im Sport, in Spiel und bei der Lösung kreativer Aufgaben behinderte und nicht behinderte Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund.

Insbesondere die Flüchtlingskinder und ihre Familien, welche aktiv an den Projekten und Kursen im AMICUS teilnehmen, freuen sich auf diese besondere Woche.

Die Angebote an unterschiedlichen Ständen beinhalten verschiedene Sportarten, Spiele, Trommeln, Musizieren, Kreativität, Kinderschminken, Regenbogenfahrrad, Kunst, Kultur und einen Zirkusworkshop. Mit dabei sind die Künstler „Tacky und Noisly“ sowie Dr. Lawson, der zusammen mit den Kindern die Ergebnisse des Trommelworkshops präsentieren wird.

 

© Plakat: j+a.design
© Plakatbild: Jörn Stephan


17. Juni 2015 

Interkulturelles Sportfest

Die 150 Voranmeldungen überragten bei weitem die Erwartungen, denn nur 80 Teilnehmer konnten an den Start gehen.

350 Menschen, Teilnehmer und Zuschauer, füllten insgesamt die Turnhalle in der Gagarin Schule. 

Die 4 Staffeln setzen sich aus 15 verschiedene Nationalitäten zusammen. Darunter Deutsche, Syrier, Russen, Kasachen, Kosovoalbaner, Serben. Auch der BRS SV Stendal e.V. war mit dabei.

 

© Text & Bild: Jörn Stephan


14. Juni 2015 

Kreative Stunden für Kinder aus Tschernobyl

Im Rahmen ihres 4-wöchigen Aufenthaltes im Integrationsdorf Arendsee besuchten im Juni 18 Kinder und 4 Betreuer aus Narowlja die DRK Bildungs- und Begegnungsstätte AMICUS im Stendaler Stadtseegebiet. Frau Ranke und ihr Team vom AMICUS hatten mehrere Kreativangebote vorbereitet. So entstanden in Eigenkreation mit sichtbarer Begeisterung aus verschiedenen Techniken und unterschiedlichen Materialien ganz individuelle Puppen, Dosen und Memoboards.

 

 

 

 

© Text & Bild: Jörn Stephan


05.02.2015

Kinder aus sieben Herkunftsländern erlebten aufregende Stunden

In den Februarferien freuten sich viele Kinder auf die 1. Lesenacht in der Bildungs -und Begegnungsstätte AMICUS. Diese stand unter dem Motto Hexen und Geister. Viele Tage wurde der gruselige Raumschmuck, wie Hexen, Spinnen und Geister gebastelt. 20 Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis dreizehn Jahren aus sieben Herkunftsländern zogen mit Sack und Pack, in Kostüm und mit Büchern beladen am Nachmittag ein und staunten über die Verwandlung der Räume.
Sogleich konnten sie an den vorbereiteten Stationen vieles Geheimes erfühlen und erraten: Geisterhände, Regenwürmer, Augen des Hausgeistes und Reste des Skeletts. Neben phantasievollem Schminken, Geisterschlossbau, Maskerade und Hexentanz reizte die Kinder vor allem die unheimliche Schatzsuche im Stendaler Stadtseegebiet.
Mit einem großen Schatz in den Händen erfolgte die Eroberung des Hexenmenüs. Die Speisen desselben waren nur etwas für Unerschrockene:
Fliegenpilze, Würmer, blutige Finger, Spinnenbeine usw.


Doch nun sollte endlich die Lesenacht beginnen. Alle Kinder stimmten über die Auswahl ab und wechselten sich beim Lesen, eingekuschelt auf den Matratzen, ab. Am nächsten Morgen wurden die Geschichten weitererzählt oder gelesen, zusammen gefrühstückt, gespielt und alle wären gern noch geblieben. Diese Lesenacht war für alle Kinder die erste Übernachtung außerhalb der erweiterten Familie und für einige Kinder die erste Fremd-Übernachtung.
Es waren wunderschöne, lustige und aufregende Stunden für die Kinder und Erwachsen. Herzlichen Dank an alle Kolleginnen für die fleißige und kreative Vorbereitung und Durchführung der Lesenacht.

Verfasser: Ines Ranke